Levi Silva Ocupa, unser Partner in Peru hat groß investiert.

Levi in seinem neuen Trockenzelt

Aktuell senden uns unser Partner Levi Silva Ocupa aus Chirinos, Peru und unser Freund Thomas Pingen Photos und Berichte von den Veränderungen auf Levi’s Farm.

Wir sind begeistert, wieviel Levi nach unserem Besuch in 2017 in die Familien-Finca investiert und was er alles verbessert hat.

Levi und Eber vor dem neuen Trockenzelt

Die Bonus-Zahlungen unserer letzen Peru-Kaffee Importe hat Levi in die Anschaffung eines Trockenzeltes investiert. Durch die langsame Trocknung im Zelt, konnten schon in diesem Jahr bedeutende Qualitätssteigerungen der Rohkaffee erreicht werden. Dieser Meinung sind auch Eber Tocto und Thomas, die viele der diesjährigen Partien von Levi bereits verkostet haben.

Im Trockenzelt mit dreistöckiger Hordentrocknung
Levi in der Mitte. Rechts die Kompostieranlage

Auch die „Washing Station“ zum Entpulpen des Kaffees ist jetzt überdacht.
Im Vordergrund sieht man die neue Kompostieranlage, auf der sehr erfolgreich die Schalen der Kaffeekirschen in wertvollen Dünger umgewandelt werden.

 

Das kleine Video zeigt die unglaubliche Aussicht von der Finca von Levi. Wie wir schon aus früheren Berichten wissen, sind Levis Töchter begeisterte Fussballerinnen. So hat die Finca auch einen eigenen Fussballplatz, im Video mit den aktiven Töchter im Hintergrund zu sehen.
Da früher die Kaffees während der Ernte auf diesem Platz getrocknet wurden, sind die Töchter nun dankbar für das neue Trockenzelt. So wird der Fussballplatz nicht blockiert.

Schon jetzt haben wir die Ernten in 2019 von Levi für uns reserviert. Denn so viel Engagement und Investionswille zeigt sich in tollen Kaffeequalitäten und will belohnt werden.

Schulprojekt Ecuador: Das Gebäude hat nun feste Wände

Das neue Küchengebäude, dass mit unseren Spendengeldern aus dem Kaffeesack-Verkauf und unsere Spendendose gesammelt wurde, ist fertig gestellt!

Nach mehrmonatiger Bauzeit durch die Eltern der Grundschüler ist die neue Küche nun Einzugsbereit.

Es hat im vergangenen Jahr zwar etwas Überredungsarbeit gekostet, unsere gespendeten Gelder in einen massiven Umbau der Küche zu stecken, aber jetzt sind alle Beteiligten froh, dass das alte Holzgebäude den neuen gemauerten Wänden gewichen ist.

Aktuell sind noch Ferien und Erntezeit in Ecuador. Daher konnten unser Kaffeepartner Angel und Romelia Jiomenez, die unsere Spendengelder vor Ort verwalten und an die Elternpflegschaft weiterleiten, noch keine Bilder mit den Schülern senden. Aber Angel hat versprochen das nachzuholen.

Hier noch ein paar Projektbilder vom Beginn und vom Bau:

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Aber erst einmal muss die Kaffee-Ernte beendet und alles sicher zum Versand vorbereitet sein, dann gibt es weitere Infos.

Feria del Cafe 2018 in Chirinos

Wir waren in diesem Jahr leider nicht vor Ort, als in Chirinos die 11te Feria del Café, eine Kaffeemesse mit Volksfestcharakter statt fand.
Aber unser Export-Partner Eber Tocto Bermeo von Finca Churupampa  hat einiges an Bildmaterial gepostet und uns gesendet.

Die Feria del Café ist eine Mischung aus Kirmes, Kaffeewettbewerb und Kaffeeauktion.
Die besten Kaffeeproduzenten aus Chirinos, dabei auch einige Direktpartner von Finca Churupampa, haben ihre besten Kaffeemuster zum Wettbewerb eingereicht. Diese werden in einem mehrtägigen Verkostungs-Contest bewertet und die 10 besten Kaffees der Region am letzten Tag der Feria öffentlich und höchstbietend versteigert.

Den Gewinnern locken hohe Kaffeepreise für Ihre Kaffees und besondere Sachpreise.

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Eber Tocto (links) und sein Team (hier mit Walter Tocto) sind als Exporteuer und Produzentenbetreuer mit als Sponsoren auf der Messe. Sie haben in diesem Jahr auch einen eigenen Stand an dem sie Brew-Equipment präsentieren und verkaufen. Außerdem sponsern sie die Messe und stellen einen der Hauptpreise: Ein Trockenzelt mit drei Etagen.

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Farm und Trockenzelt von Ercilia

In ein solches Trockenzelt hat auch unsere Partenerin Ercilia Gongora Sanchez  mit den Gewinnen aus unserem Kaffeekauf 2017 investiert. Seit dieser Ernte hat sie es in Benutzung.

Die Gewinner stehen fest. Eine Liste mit den 15 Besten Kaffees sendete uns unser Freund Thomas Pingen, der dieses mal wieder in der Jury des Kaffeewerbewerb saß.

Die Kaffee-Ernte in Ecuador auf vollen Touren

Die Erntezeit unserer Partner Angel und Romelia Jimenez in Ecuador dauert von Mai bis September mit unterschiedlicher Intensität und  verschiedensten Wetterbedingungen.

Vor ein paar Tagen sendet uns Angel einige Fotos per email und berichtet kurz, denn sie haben alle eine Menge Arbeit bis in die Nacht, vom aktuellen Stand der Ernte.
Es hat sich doch wieder viel getan in der Entwicklung der kleinen Finca:

Angel und Romelia im Trockenzelt

Täglich läuft jetzt der Entpulper, um die Kaffeekerne (Bohnen) aus dem Kirschen zu befreien. Mittlerweile haben sich die Jimenez einen Elektromotor leisten können, der die Welle des Entpulpers antreibt. Bis vor einem Jahr wurde diese noch von Hand betrieben. Das war mühsam und uneffektiv, denn während die Reibetrommel sich nun automatisch dreht, kann Romelia schon die nächsten Kirsch-Chargen vorbereiten oder die entpulpten Kerne weiter waschen.

Romelia

Auch haben die beiden nun Licht in die Trockenzelte gelegt. So kann schon im Morgengrauen und nach 18.00Uhr, wenn es hier am Äquator schlagartig dunkel wird, noch der Kaffee gewendet und effektiv sortiert werden. Das macht den harten Arbeitstag aber auch nicht kürzer…
An den Wochenenden und in den Ferien ist auch Tochter Natalie auf der Farm. Sonst wohnt die 15jährige in Zumba, wo sie zur Schule geht.

Extrem haben wir uns über den kleinen „Kaffee-Gruß“ gefreut, den die Drei in den trocknenden Pergamino-Kaffee gemalt haben. Da geht unser Herz auf und die Sehnsucht wird groß…

Monsoon in Indien füllt die Wasservorräte.

Während wir hier in Deutschland eine Hitzewelle erleben, tobt auf unseren Partnerplantagen Kelagur Estate und Balanoor Estate in Indien der Monsoonregen.

Balanoor Pulper House nach starkem Regen

Ashok Kuriyan von Balanoor Estate schreibt uns, dass er nach der Dürre im vergangenen Jahr froh ist endlich wieder Regen genug zu haben, damit die Wasserreserven der Quellen und Stauseen auf den Kaffee- und Tee-Plantagen gefüllt werden und der Regen für den Rest des Jahres reicht. Normal seien 40inches in 20Tagen nicht, aber „It is better to get more rains than drought. Now I would like to get a 10 day break in monsoon as the soil is over saturated.“

Also eine Pause wäre wohl ganz gut auch, damit nicht zu viele junge Kaffeekirschen geschädigt werden.

Ein Generatorhaus wurde vom Wind zerstört.

Schäden auf den Plantagen sind dabei immer einkalkuliert, aber es scheint alles im Rahmen zu liegen.

Der Fluss im Tal nimmt fahrt auf

Ashok meint: „We always wish to have what we don’t have.