Ursprungsreise 2019 nach Brasilien steht kurz bevor.

Nach fünf Jahren schaffen wir es endlich wieder unserer Partner und Freunde in Brasilien zu besuchen.

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Unser Talhão® (Feld) Alto Batatal auf Fazenda Caxambu

Für Ende Juni ist ein Besuch der Plantagen von Fazenda Caxambu und Fazenda Passeio in Sul de Minas geplant. Da sich in den letzten Jahren auf beiden Fazendas extrem viel entwickelt hat, möchten wir die Fortschritte des nachhaltigen Anbaus durch organo-mineralische Düngung, sowie die neuen Fermentations- und Trockentechniken intensiv in Augenschein nehmen und diskutieren.

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Neue Trockentische und Micro-Lots auf Fazenda Caxambu

Auch sind wir auch der Suche nach neuen, aussergewöhnlichen MICRO-LOTs: Das sind Kleinstmengen besonderer Kaffees die speziell selektiert und aufbereitet werden und sich durch aussergewöhnliche Geschmacks- und Aromanoten auszeichnen.

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Auch Edilene und Adolfo Ferreira werden wir wieder auf Fazenda Passeio besuchen.

Wir werden während unserer Reise aktuelle Berichte und Photos auf unserem Talhão® -Blog zu veröffentlichen. Schauen Sie doch einfach mal rein.

Ernte in Thailand beendet

…und unsere Kaffees warten auf die Verschiffung.

In der vergangenen Woche gab und Jürgen Wittmann (Mystic Hilltribe Thailand) unser Freund und Unterstützer beim Kaffee-Export aus Thailand ein kurzes Feedback zum Ernteende und zum Stand von Aufarbeitung und Verladung.

Dorf Khun Chang Khian

Nachzutragen waren noch ein paar Bilder aus dem Februar, als Jürgen und seine Frau Avou unsere Partnerfamilie Laolee besuchten.

Tong Laolee und seine Frau Scho

Jedes Jahr können wir wieder feststellen, wie sich die kleine Kaffeeproduktion von Familie Laolee (wir erhalten in diesem Jahr 12 Sack a 60kg) entwickelt. Hof und Entpulpstation sehen immer sauberer und strukturierter aus und das Trockenzelt wir jedes Jahr erneuter und vergrößert.

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Es bereitet uns große Freude, wie sich hier im Bergdorf Khun Chang Khian bei Tong und Scho immer wieder Neues entwickelt.

Mae u Mong

Auch aus unserem Projektkaffeedorf Mae u Mong konnte Jürgen schon in unseren letzten Berichten tolle Fortschritte berichten.
In den vergangenen Tagen haben Jürgen und Avou im Dorf ein kleines Abschlussfest gegeben und sich (auch in unserem Namen ) für die tollen Kaffees und das Vertrauen bedankt.

Gruppenversammlung. Unser Talhao Schild hängt immer noch…

Zusammen mit SomChai und seiner Frau werden noch mal alle Fakten und Zahlen zum geernteten Kaffee besprochen. Und Jürgen zelebriert einen Kaffee aus seiner österei in der FrenchPress.

Schälen und Abpacken

Der Kaffee aller unsere Produzenten in Nordthailand ist mittlerweile fertig aufbereitet worden und wurde zur Doi Chang Coffee Farm gebracht. Hier wurde er in den letzten Tagen geschält, gemischt, sortiert und gepackt.

Großes Augenmerk legen Jürgen und wir auf die komplette Durchmischung aller Erntechargen eines Produzenten. Da die Erntezeit von Dezember bis März dauert, fallen bei den Bauern zeitlich verschiedene Chargen an. Damit aber unser Rohkaffees z.B. von Familie Laolee gleichmäßig und homogen abgepackt wird, werden alle Chargen auf einer sauberen Plane verteilt und von Hand gemischt.


Dabei kommt auch mal großes Gerät in Kinderhand zum Einsatz…

Extrem aufwendig ist aber die manuelle Sortierung ausgewälter Chargen die in Gruppen an Tischen erfolgt. Der größte Teil erfolgt aber in der mechanischen Luftbettsortierung (Gravity Sorter wird das Ding hier genannt) .

Anschliessend werden die Jutesäcke (mit Grain Pro – Spezialkunststoffsäcken ausgekleidet) gepackt und warten auf den Container und den Transport nach Hamburg und Daun.

Leider haben wir es dieses Jahr nicht nach Nordthailand geschafft, aber für 2020 steht ein Besuch bei Familie Laolee und unserem Partnerdorf Mae u Mong wieder fest auf dem Plan.

Unsere Kleinbauern sind Selbstversorger

Romelia Jimenez aus Ecuador

Allein vom Kaffee können die meisten Kleinbauern nicht leben. Auch mit fairen Preisen, die wir unseren Partnern zahlen, reicht es bei den kleinen Hektareinträgen, einer manuellen, organisch-ökologischen Arbeitsweise nicht die Familie vollständig zu unterhalten.
Unsere Kleinbauern und Partner besitzen aber neben der Infrastruktur des Kaffeeanbaus und der Aufarbeitung der Kaffeekirschen noch genügend Land, um ausreichend Gemüsevorräte zu kultivieren und Vieh zu halten.

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Mischkulturen, bei denen in den Kaffeefeldern Bananen, Zuckerrohr, Maniok, Ananas und mehr wachsen, sind auf kleinbäuerlichen Farmen ganz selbstverständlich. Neben den Resten der Kaffeeproduktion (Pulpe) können so Pflanzen und Gemüsereste, zusammen mit Viehdung für eine organische, ökologische Düngung sorgen.

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Vieh-Haltung spielt eine wichtige Rolle. Nicht nur als Eiweißlieferant. Auch als Resteverwerter spielen Schweine und Hühner eine wichtige Rolle. Und als Stickstoffdünger im Kompost ein wichtiger Nährstofflieferant für den Kaffeeanbau.

Meerschweinchen („Cuy“) sind in Ecuador und Peru ganz selbstverständlich eine besondere Delikatesse und werden fast von allen Bauern als Nutztier gehalten.
Unser Partner Levi, in Chirinos Peru, hat sogar eine Meerschweinchen-Zucht begonnen, um lokale Restaurants in der Umgebung zu beliefern.

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Ausschließlich vom Kaffeeanbau können in Mittel-und Südamerika nur die wenigsten Kleinbauern leben. Daher sind alle Bauern Selbstversorger und arbeiten noch saisonal in den umliegenden Dörfern oder in den entfernten Grossstädten.

  • Angel und Romelia aus Ecuador

Wir sind froh, dass unsere Partner, wie Angel und Romelia Jimenez aus Ecuador und Levi Silva  aus Peru durch gute Kaffeeernten, überdurchschnittliche Kaffeequalität und eine gesunde Nebenerwerbs-Landwirtschaft ihre Familien unterhalten können und ihren Kindern eine gute Schulausbildung sichern können.

 

Neues aus Mae u Mong

Schon vor ein paar Tagen hat uns unser Freund, Partner und Koordinator Jürgen Wittmann,von Mystic Hilltribe einige Bilder aus unserem Kaffeedorf-Projekt in Nordthailand weitergeleitet.

Der Sohn von Som Chai (der Gruppenleiter aus unserem Partnerdorf Mae u Mong) schickt uns aktuelle Bilder von Ernte und Trocknung des Kaffees für 2019.

Jürgen schreibt:
„Sehr freut mich das Zelt, die dünnen Pergamino Schichten auf den Tischen und die akribische Beschriftung der Säcke mit dem trockenen Pergamino.

Ich bin mir sicher Somchai hat zudem wieder extrem penibel Buch geführt, wann er von wem welche Kirschqualität in welcher Menge gekauft hat, in welchen Wochen viel Sonne und wann weniger da war und man dies dann auf einen Sack beziehen kann.“

Das neue Trockenzelt.

In der Tat ist das gebaute Trockenzelt eine überragende Neuigkeit. Was in vielen Mittel- und Südamerikanischen Anbaugebieten nur langsam und zögerlich umgesetzt wird, haben die Menschen aus Mae u Mong schnell und zielstrebig umgesetzt. Langsames und kontinuierliches Trocknen sind eine Grundvoraussetzung für tolle Kaffees.

Jürgen ist es hier gelungen ein Musterprojekt aufzustellen, dass durch faire Bezahlung, technische Anleitung und Unterstützung, sowie soziales Engagement (siehe unsere Berichte zur Wasserversorgung und Kaffeepflanzen-Spende) eine enorme Motivation für den Kaffeeanbau und die Aufarbeitung freigesetzt hat.

Alles diese Entwicklungen schreien danach schnell wieder unser Partnerdorf in Mae u Mong zu besuchen..

Sauberes und chargenweises Lagern der trockenen Pergaminos.

Levi Silva Ocupa, unser Partner in Peru hat groß investiert.

Levi in seinem neuen Trockenzelt

Aktuell senden uns unser Partner Levi Silva Ocupa aus Chirinos, Peru und unser Freund Thomas Pingen Photos und Berichte von den Veränderungen auf Levi’s Farm.

Wir sind begeistert, wieviel Levi nach unserem Besuch in 2017 in die Familien-Finca investiert und was er alles verbessert hat.

Levi und Eber vor dem neuen Trockenzelt

Die Bonus-Zahlungen unserer letzen Peru-Kaffee Importe hat Levi in die Anschaffung eines Trockenzeltes investiert. Durch die langsame Trocknung im Zelt, konnten schon in diesem Jahr bedeutende Qualitätssteigerungen der Rohkaffee erreicht werden. Dieser Meinung sind auch Eber Tocto und Thomas, die viele der diesjährigen Partien von Levi bereits verkostet haben.

Im Trockenzelt mit dreistöckiger Hordentrocknung

Levi in der Mitte. Rechts die Kompostieranlage

Auch die „Washing Station“ zum Entpulpen des Kaffees ist jetzt überdacht.
Im Vordergrund sieht man die neue Kompostieranlage, auf der sehr erfolgreich die Schalen der Kaffeekirschen in wertvollen Dünger umgewandelt werden.

 

Das kleine Video zeigt die unglaubliche Aussicht von der Finca von Levi. Wie wir schon aus früheren Berichten wissen, sind Levis Töchter begeisterte Fussballerinnen. So hat die Finca auch einen eigenen Fussballplatz, im Video mit den aktiven Töchter im Hintergrund zu sehen.
Da früher die Kaffees während der Ernte auf diesem Platz getrocknet wurden, sind die Töchter nun dankbar für das neue Trockenzelt. So wird der Fussballplatz nicht blockiert.

Schon jetzt haben wir die Ernten in 2019 von Levi für uns reserviert. Denn so viel Engagement und Investionswille zeigt sich in tollen Kaffeequalitäten und will belohnt werden.