Brasilien „Adolfo“ Fazenda Passeio kommt in neuem Sacktyp

In diesem Jahr testen wir mit unserer neuen Ernte von Fazenda Passeio einen neuen 30kg Kaffeesack-Typ, dem sogenannten „Klabin Bag“.

Äußerlich erinnert dieser Papiersack eher an einen Zementsack. In der Tat ist dieser Typ auch ähnlich aufgebaut:

  • Aussen eine doppelte Schicht von starkem Kraftpapier.
  • Innen schütz ein „atmungsaktiver“ Spezialkunstoff nach einer GrainPro Art.

Warum dieser untypische Kaffeesack?
Tatsächlich wird, laut Aussagen unserer brasilianischen Partnern die Versorgung mit hochwertigen Jutesäcken knapp und teuer. Alle unsere Säcke aus Brasilien kommen schon seit 2-3 Jahren in Polypropylensäcken, die zwar eher wie Jutesäcke aussehen, aber zu 100% aus Kunststoff bestehen; in diese lassen wir unseren Kaffee aber zusätzlich noch mit einem GrainPro Sack schützen.


Um evtl. ein wenig Kunststoffresourcen zu sparen, wäre die Papierverpackung eine gute und gut recyclebare Alternative. Wir haben zwar immer noch einen GrainPro Innensack auf den wir für die Qualitätssicherung nicht verzichten wollen, aber den Aussensack können wir mit dem Altpapier gut und sicher entsorgen.

Vorne 600 kg Palette mit PP Säcken, dahinter 600kg mit Papier Klabin Bags. deutlcih flacher und kompakter.

Der Transport und die Lagerung der Klabin Bags erscheint uns auch wesentlich praktikabler. Die Säcke liegen enger und flacher auf der Palette und können besser gesichert werden. Das Packmass einer 600kg Palette ist auch deutlich kleiner.

Packmaß Klabin Bag
vs Packmass 30kg Propylen Bag

Und auch wenn mal etwas reisst, ist der Sack doch sicher…Wir werden testen. In diesem Jahr haben wir 100Stück 30kg Säcke von Passeio und 200 Stück 30kg Säcke von Fazenda Caxambu importiert. das reicht um unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln.

Fass Edition – Brasil Caxambu „Rum Aged“

Unser Fass Experiment No.1
In einem kleinen Eichenfass, das vormals zur Reifung von Rum verwendet wurde, haben wir 10 kg frisch gerösteten Brasilien Caxambu Arabica für vier Wochen geschlossen gelagert.
Das Genuss-Ergebnis überzeugt durch einen extrem weichen, aber vollmundigen Kaffee mit feinen, sanfte Schokoladentönen und Noten von Rohrzucker (Panela) und Vanille.
Ideal als French Press oder im Handaufguss; aber auch Vollautomaten geeignet.

Adolfo und Maria in Budapest getroffen

Wir treffen unseren Freund und Partner Adolfo Vieira Ferreira  (Fazenda Passeio) und unsere Exporteurin Mario Dirceia Mendes (SMC) auf der „World of Coffee 2017“ in Budapest.

Adolfo ist für zwei Jahre Präsident der BSCA – Brazilian Specialty Coffee Association und so hat er die Chance mit einer Delegation und einem Messestand nach Budapest zu reisen und die tollen Specialty Coffees aus Brasilien zu präsentieren.

Maria, als Mitglied der BSCA und Repräsentant vieler Fazendas (unter anderem von Fazenda Caxambu, unserer Freundin Carmem Lucia Chavez de Brito) ist wichtiger Ansprechpartner für viele Importeure in Europa.

Wenn sie mal „in der Nähe“, also in Budapest sind, dann lassen wir es uns nicht nehmen und reisen für 3 Tage in diese tolle Stadt an der Donau und treffen unsere Frende nach drei Jahren endlich wieder.

Bei einem netten Abendessen in einem ungarischen Restaurant besprechen wir die aktuellen Ernten (wir berichteten im Passeio Blog) und planen die Mengen und Verpackungsart für den kommenden Import. Da die aktuellen Erntemengen und Qualitäten sehr gut aussehen können wir wohl die gesamte Partie des Talhão® Dauner/Chapadão von Fazenda Passeio brauchen. Aber darüber hinaus gibt es auch viele private Neuigkeiten zu erzählen…
Zwischendurch ist noch etwas Zeit um diese tolle Stadt zu genießen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

An den kommenden Tagen treffen wir uns noch täglich auf dem Messestand der BSCA, um Kaffees zu verkosten und Ideen abzustimmen.
Aber am schönsten ist die Planung unseres Besuchs in Brasilien für 2018. Nicht nur unsere Freunde freuen sich uns die neusten Entwicklungen auf den Plantagen zu zeigen. Auch wir möchten gerne unsere Erfahrungen und Reiseberichte der letzten Jahre ausgiebig präsentieren.

Also dann bist 2018 in Brasilien!

Talhão Ernte auf Fazenda Passeio schon beendet

Unser Talhão „Dauner“ auf der Fazenda Passeio wurde vor einigen Tagen abgeerntet. Adolfo schickte uns die nachfolgenden Photos vom Erntetag.

Das Ernteteam
Die hohen, dichten Bourbon Bäume können nur mit Motorbesen geerntet werden. Die reifen Kirschen (und Blätter) fallen auf die ausgelegten Planen und werden von dort zum Anhänger gebracht.
Adolfen auf den Sammelplanen mit geerntetem Yellow Bourbon. Unser Lot besteht ausschliesslich aus der gelben Bourbonkirsche von diesem Feld, welches Adolfo und seine Frau Edilene den Namen „Dauner“ gegeben haben.
Unser Yellow Bourbon auf dem Ernte-Hänger
Nach getaner Ernte
Unser Partner Adolfo vor dem „Talhão Dauner“ Banner.
Die Ernte vor dem Sortieren und Schälen. Da die Kirschen im Stripping- und Brooming-Verfahren geerntet werden, müssen jetzt alle Blätter, kleine Äste, überreife und unreife Kirschen aussortiert werden, bevor die Kischen entpulpt und gewaschen werden.
Die abgequetschten Kerne der gelben Kaffeekirschen (unser Rohkaffee) werden noch für kurze Zeit in Holzsilos gelagert. Grüne Kerne (von unreifen Kirschen) werden aussortiert und kommen nicht in unser Lot.

Die von uns georderte Menge von diesem Feld wird ca. 3000kg ausmachen.

 

Talhão Batatal auf Caxambu jetzt Organo-Mineralisch gedüngt.

Carmem Lucia mit der kommenden Ernte

Wir freuen uns, dass unser oftmals geäußerter Wunsch nach der Umstellung auf eine organische, biologische Betriebsweise unseres Talhãos „Alto do Batatal“ endlich Früchte trägt.
UND, dass die Ergebnisse Carmem Lucia Chaves de Brito, die Besitzerin der Plantage Fazenda Caxambu überzeugen und die naturnahe Betriebsweise noch bessere Ernten verspricht.
Unsere Freundin und Partnerin von Fazenda Caxambu  sendet uns stolz die aktuellen Photos unseres Talhão „Alto do Batatal“.

Seit vergangenem Jahr wird dieses Feld, wie ein paar andere auf der Farm erstmalig ORGANO MINERALISCH gedüngt. Hierbei werden auf Caxambu eigener Kompost mit den notwendigen Mineralsalzen angereichert. Zusätzlich wird ein Cocktail verschiedener, das Wachstum der Pflanzen unterstützende Mikroorganismen eingearbeitet.


Mit großer Freude kommentiert Carmem Lucia ihre Bilder:

„I took several pictures and I will forward them to you. Some of them are for you to see the effect of organic fertilization on the soil, along with microbiological elements that we are using to increase microorganisms beneficial to plants. The crop is beautiful, with a fantastic production and a spectacular grain development!“

Wir lieben Fazenda Caxambu bereits für seine nachhaltige und philosophisch angehauchte Führung durch Carmem Lucia und ihre Brüder Nando und Beto. Jetzt haben sie mit der Umstellung einen weiteren Schritt in Richtung biologischem Anbau gemacht, der für brasilianische Plantagen sehr selten ist. Wir bleiben dran…

Das wird die Ernte unseres Talhao in 2017.
Mehr Arabica geht wohl nicht. Fantastisch!
Fast schon ein wenig Schattenanbau. Untypisch für Brasilien, aber hier auf Alto do Batatal geht es.
Gesunder Boden mit Kompost auf Caxambu