Unsere Kleinbauern sind Selbstversorger

Romelia Jimenez aus Ecuador

Allein vom Kaffee können die meisten Kleinbauern nicht leben. Auch mit fairen Preisen, die wir unseren Partnern zahlen, reicht es bei den kleinen Hektareinträgen, einer manuellen, organisch-ökologischen Arbeitsweise nicht die Familie vollständig zu unterhalten.
Unsere Kleinbauern und Partner besitzen aber neben der Infrastruktur des Kaffeeanbaus und der Aufarbeitung der Kaffeekirschen noch genügend Land, um ausreichend Gemüsevorräte zu kultivieren und Vieh zu halten.

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Mischkulturen, bei denen in den Kaffeefeldern Bananen, Zuckerrohr, Maniok, Ananas und mehr wachsen, sind auf kleinbäuerlichen Farmen ganz selbstverständlich. Neben den Resten der Kaffeeproduktion (Pulpe) können so Pflanzen und Gemüsereste, zusammen mit Viehdung für eine organische, ökologische Düngung sorgen.

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Vieh-Haltung spielt eine wichtige Rolle. Nicht nur als Eiweißlieferant. Auch als Resteverwerter spielen Schweine und Hühner eine wichtige Rolle. Und als Stickstoffdünger im Kompost ein wichtiger Nährstofflieferant für den Kaffeeanbau.

Meerschweinchen („Cuy“) sind in Ecuador und Peru ganz selbstverständlich eine besondere Delikatesse und werden fast von allen Bauern als Nutztier gehalten.
Unser Partner Levi, in Chirinos Peru, hat sogar eine Meerschweinchen-Zucht begonnen, um lokale Restaurants in der Umgebung zu beliefern.

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Ausschließlich vom Kaffeeanbau können in Mittel-und Südamerika nur die wenigsten Kleinbauern leben. Daher sind alle Bauern Selbstversorger und arbeiten noch saisonal in den umliegenden Dörfern oder in den entfernten Grossstädten.

  • Angel und Romelia aus Ecuador

Wir sind froh, dass unsere Partner, wie Angel und Romelia Jimenez aus Ecuador und Levi Silva  aus Peru durch gute Kaffeeernten, überdurchschnittliche Kaffeequalität und eine gesunde Nebenerwerbs-Landwirtschaft ihre Familien unterhalten können und ihren Kindern eine gute Schulausbildung sichern können.

 

Schulprojekt Ecuador: Das Gebäude hat nun feste Wände

Das neue Küchengebäude, dass mit unseren Spendengeldern aus dem Kaffeesack-Verkauf und unsere Spendendose gesammelt wurde, ist fertig gestellt!

Nach mehrmonatiger Bauzeit durch die Eltern der Grundschüler ist die neue Küche nun Einzugsbereit.

Es hat im vergangenen Jahr zwar etwas Überredungsarbeit gekostet, unsere gespendeten Gelder in einen massiven Umbau der Küche zu stecken, aber jetzt sind alle Beteiligten froh, dass das alte Holzgebäude den neuen gemauerten Wänden gewichen ist.

Aktuell sind noch Ferien und Erntezeit in Ecuador. Daher konnten unser Kaffeepartner Angel und Romelia Jiomenez, die unsere Spendengelder vor Ort verwalten und an die Elternpflegschaft weiterleiten, noch keine Bilder mit den Schülern senden. Aber Angel hat versprochen das nachzuholen.

Hier noch ein paar Projektbilder vom Beginn und vom Bau:

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Aber erst einmal muss die Kaffee-Ernte beendet und alles sicher zum Versand vorbereitet sein, dann gibt es weitere Infos.

Die Kaffee-Ernte in Ecuador auf vollen Touren

Die Erntezeit unserer Partner Angel und Romelia Jimenez in Ecuador dauert von Mai bis September mit unterschiedlicher Intensität und  verschiedensten Wetterbedingungen.

Vor ein paar Tagen sendet uns Angel einige Fotos per email und berichtet kurz, denn sie haben alle eine Menge Arbeit bis in die Nacht, vom aktuellen Stand der Ernte.
Es hat sich doch wieder viel getan in der Entwicklung der kleinen Finca:

Angel und Romelia im Trockenzelt

Täglich läuft jetzt der Entpulper, um die Kaffeekerne (Bohnen) aus dem Kirschen zu befreien. Mittlerweile haben sich die Jimenez einen Elektromotor leisten können, der die Welle des Entpulpers antreibt. Bis vor einem Jahr wurde diese noch von Hand betrieben. Das war mühsam und uneffektiv, denn während die Reibetrommel sich nun automatisch dreht, kann Romelia schon die nächsten Kirsch-Chargen vorbereiten oder die entpulpten Kerne weiter waschen.

Romelia

Auch haben die beiden nun Licht in die Trockenzelte gelegt. So kann schon im Morgengrauen und nach 18.00Uhr, wenn es hier am Äquator schlagartig dunkel wird, noch der Kaffee gewendet und effektiv sortiert werden. Das macht den harten Arbeitstag aber auch nicht kürzer…
An den Wochenenden und in den Ferien ist auch Tochter Natalie auf der Farm. Sonst wohnt die 15jährige in Zumba, wo sie zur Schule geht.

Extrem haben wir uns über den kleinen „Kaffee-Gruß“ gefreut, den die Drei in den trocknenden Pergamino-Kaffee gemalt haben. Da geht unser Herz auf und die Sehnsucht wird groß…

Organic/Bio Dünger von Angel in Ecuador

Unsere Freunde Angel und Romelia Jimenez aus Ecuador bearbeiten ihr zwei Hectar großes Kaffeefeld rein biologisch, ohne chemische Dünger und Spritzmittel, Fungizide oder Pestizide.

Besonders deshalb ist die Düngung der Böden und Kaffeebäume während der Ernte unerlässlich, um die Reifung der Kirschen zu optimieren. Angel sendet uns heute Bilder von einem organischen Dünger namens Purin, den sie auf der Farm über das ganze Jahr in unterschiedlichen Rezepturen aus verschiedenen Blättern und Pflanzenresten selber herstellen.

Ein letzter Rest der alten Charge dient als Starterkultur für den neuen Ansatz.

Frischer Ansatz mit Blattresten

Die Brühe oder Jauche hat Angel am vorigen Samstag angesetzt.  Nach einer Woche (bei warmen Temperaturen) und täglichem Umrühren wird sie mit der Spritze auf Laub und Boden verteilt und für drei Monate in Gebrauch sein. Dieser Dünger wird immer bis zum Erntebeginn angewendet, also wenn der Kaffee reift. Die Blatt-Behandlung sollte 15 Tage vor der Ernte abgeschlossen sein. Unsere Freunde und Partner benötigen insgesamt drei Fässer dieser Brühe, um den ganzen Kaffee zu düngen.

Angel und Romelia Jimenez arbeiten rein biologisch. Wir importieren die komplette jährliche Ernte von 1000-1800kg Rohkaffee OHNE Bio-Zertifizierung um die Kosten der Zertifizierung für die Bauern, für uns und für unsere Kunden zu sparen und zahlen lieber einen höheren Preis für diese ausserordentliche Qualität und die Nachhaltigkeit unserer Partnerschaft.
Ein einzigartiger, vollmundiger und körperreicher Kaffee aus ursprünglichem und nachhaltigem Anbau. Direkter und natürlicher geht nicht.
Zu Kaufen im Online Shop.

Erntestart in Ecuador

Früh startet sie dieses Jahr: Die Kaffee-Ernte in Ecuador.


Unser Freunde und Produzenten Angel und Romelia Jimenez senden die ersten Bilder der neuen Ernte 2018.
Zur Zeit liegen nur wenige Pergamino-Fraktionen zum Trocknen in den beiden Trockentunneln auf der Farm im Dorf La Palma. Doch schon in den nächsten Wochen erwartet Angel hier einen Engpass, denn Erntemenge und Qualitäten sehen extrem gut aus!

Bis voraussichtlich Anfang September dauert die extrem lange Ernteperiode in Ecuador. Wir freuen uns schon jetzt auf diesen wunderbaren Kaffee.

Pergamino der ersten Erntecharge beim Trocknen