Ursprungsreise Ecuador/Peru Tag 5 – Schulprojekt La Palma

La Palma kann auch anders. Es hat die ganze Nacht geregnet und heute morgen gestaltet sich die Aussicht trostlos.

Aber schon eine halbe Stunde später geht es uns besser…

Heute ist das Treffen mit den Eltern der Schulkinder von La Palma geplant. Also geht es den Berg hinauf zur Schule, neben der auch in den letzten Wochen die neue Dorfkirche gebaut wurde.

Im letzten Jahr haben wir mit Spenden den Aus- und Umbau der Schulküche begonnen. Heute will man uns offiziel das Ergebnis präsentieren. In der Schulküche nehmen wir das Mittagessen ein. Stolz zeigt man uns den neuen Herd, neue Teller und Tassen. Die neue Spüle hat jetzt fliessend Wasser, denn mit den Spendengeldern wurde vor allen Dingen eine neue Wasserversorgung der Schule (und der Nachbargebäude) über einen Tank in den Bergen und eine Zisterne gebaut.

Wasserzisterne „über“ der Schule

Wir möchten gerne das Projekt weiterführen und haben die Eltern gebeten uns Vorschläge für weitere Schritte zu machen.

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Es wird eine ganz offizielle Veranstalltung mit Dankesreden usw.. Zukünftiger Bedarf wird im Fussboden der Küche und im Dach der Schule angemeldet. Wir entscheiden, dass wir als erstes in der Schulküche einen Betonboden erstellen lassen. Auch sollen noch einige Gelder (zur Verfügung stehen 1000Euro) in den Ausbau des Schulgartens gesteckt werden. Das Abdichten der Schuldachs sollte doch eher Aufgabe der Gemeinde sein.

In 2016 haben wir ein Foto mit den Schülern vor der Schule gemacht. Heute sind mal die Eltern dran. Für jedes Schulkind haben wir einen Rucksack mitgebracht, den wir den Eltern überreichen. Das passt ideal zum Schulanfang in 2 Wochen.

Wiedermal haben wir die Größe falsch abgeschätzt….

Zurück auf der Finca geht die Arbeit weiter. Romelia und Nathaly entpulpen den Kaffee.

Die entpulpten Kaffeekerne/-Bohnen müssen nun noch fermentieren und gewaschen werden

Angel und Thomas laden die Pergamino-Säcke auf das Maultier von Angels Mutter. Insgesamt müssen viermal 2 Säcke den mühsamen Weg von Angel und Maultier den Berg rauf. Extreme Leistung.

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Ich mache mir es etwas leichter und fülle noch zwei weitere Säcke mit trockenem Pergamino.

Zwischen alle der Arbeit hat Angel noch Zeit ein paar schöne Fotos mit uns zu machen, denn ich wünsche mir eine neues Bild mit ihm auf unserem Kaffeesteig in Daun. Morgen brechen wir schon wieder auf, also ist jetzt der letzte Zeitpunkt für schöne Fotos.

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Angel will uns unbedingt noch seinen neuen Garten unterhalb des Hauses zeigen. Wir dürfen ein paar Reihen Salat und Möhren säen und bei ein wenig Ernte helfen.

In der Zeit hat Romelia leckere Tamales (mit Hähnchen und Gemüse gefüllter Maisgries) in Bananenblättern zubereitet. Zum Spielen sind wir heute Abned alle zu müde.

 

Neue Ursprungsreise nach Süd-Amerika

Es ist wieder soweit. Unser Ecuador Rohkaffee-Vorrat ist erschreckend klein geworden. Und bei unseren Freunden Anjel und Romelia Jimenez und den Partnern der Kleinbauern-Kooperative ACRIM in Zumba, Südecuador liegt die Ernte in den letzten Zügen.

Daher reise ich (Hans Richarz-Hilberg) in dieser Woche nach Südamerika um die neuen Talhão® Lots auszuwählen, die intensiven Kontakte zu pflegen und den Direkt-Export zu optimieren und koordinieren.

Zusammen mit unserem Freund, Partner und Übersetzer Thomas Pingen fliegen ich nach Lima, Peru, um von dort den Weg Richtung Norden nach Zumba (liegt nahe der Grenze zu Peru) einzuschlagen. Auf Hin- und Rückweg werden wir im Hochland Perus auch einige Kaffee-Kooperativen und Produzenten besuchen, die Thomas im vergangenen Jahr kennengelernt hat.

Schüler und Lehrer der Grundschule la Palma

Natürlich werde ich auch den Erfolg unseres Schulküchen-Projekts in der Schule von LaPalma checken. Im vergangenen Jahr konnten wir 1500Euro spenden, um die Schulküche der 23 Schulkinder auszubauen. Ein neuer Wasserspeicher, neue Bänke und Geschirr, ein neuer Herd und viele andere Dinge sind entstanden. Was noch an der Grundschule gebraucht wird werde ich evaluieren und mit neuen Spenden unserer Kunden und aus dem Deko-Kaffeesack-verkauf hoffentlich als neues Projekt umsetzen.

Ich bin neugierug, wie sich die Ernte in Ecuador entwickelt hat und wie sich die  Kaffeeproduktion von der in Ecuador unterscheidet.
Der Talhão® Blog wird in den nächsten Tagen berichten, was wir auf unserer Reise erleben… Ich freue mich, wenn Ihr dabei seid.

Mystic Hilltribe besucht das Projekt-Kaffeedorf Mae u Mong

Unsere Partner in Thailand Jürgen und Avou besuchten unser gemeinsames Projekt Kaffeedorf Mae u Mong in Nordthailand, das wir zusammen unterstüzen eine eigene Kaffeeproduktion aufzubauen (siehe Blog).

Trachten Versammlung in Mae u Mong. Die Dorfmitglieder sind vom Hilltribe Stamm „Karen“

Post von Jürgen Wittmann:

„Die letzte Woche waren wir wieder in der heimischen Gegend, dem Geburtsort unseres Kaffeelebens.
Angefangen in unserem Nachbardorf Mae u Mong, das wir ja seit Jahren zu einem Kaffeedorf aufbauen und auch andere Projekte umsetzen…(http://www.mystichilltribe.com/welcome/content/33)
Selbst nach nun etlichen Jahren und unzähligen Tagen Vorort ist es immer wieder aufs neue ein tolles Gefühl und immens wichtig zu spüren, dass man eigentlich ja nur das nötigste braucht um glücklich zu sein. Dieses kleine Dorf ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie man in Einklang mit Natur und als starke Gemeinschaft zufrieden sein kann.
Zudem hatten wir nochmals Probe Röstungen und Verkostungen der Kaffees all unserer Partner durchgeführt, welche wir kommenden Dienstag in die Container packen und auf die Reise ins Lager nach Hamburg schicken werden.

Somchai (rechts) ist der Koordinator im Dorf. Er organisiert die Ernten, sammelt die Kaffees und bezahlt die Familien aus dem Dorf für deren geerntete, aufgearbeitete und sortierte Rohkaffees.
Akribische Buchführung von Somchai. Er stellt sicher, das die Familien exakt deren Bezahlung erhalten.
Avou diskutiert mit Somchai die Arbeit der letzten Ernte
Jürgen und Avou testen und bewerten die Ernten vor Ort.

8 Sack Gesamternte aus unserem Projekt Kaffeedorf

Auch unser Projekt Kaffeedorf Me u Mong in Nordthailand war dieses Jahr wieder sehr erfolgreich. In deren zweitem Erntejahr haben die 35 Familien insgesamt 8 Sack a 60kg Arabica von hervorragender Qualität produziert. Dieses Microlot teilen wir uns mit der Chamer Land Kaffeerösterei und der L-Kaffeerösterei in Baden-Baden.

Jürgen Wittman packt den Rohkaffee aus Mae u Mong

Das Lager von Mystic Hilltribe in Chiang Mai. Hier wird der Rohkaffee aus unserem Projekt Kaffeedorf und unseren Partnerfamilien Laolee und Abuya gepackt.

Schulprojekt in Ecuador. Abschnitt1 beendet

Anjel und Romelia, unsere Freunde und Kaffeeproduzenten aus La Palma, Ecuador schicken uns die ersten Bilder von unserem Schulprojekt im Dorf.

Nach der ersten Koordination und Planung begann der erste Bauabschnitt mit dem Bau eines Wasserspeichers, der heute die Wasserleitung der Schulküche speist.

Die undichte Aussenwand der Schulküche, in der auch gegessen wird, wurde erneuert. Jetzt zieht es hoffentlich nicht mehr.

Einige Eltern, die bei der Umsetzung mithalfen mit dem neuen Herd

Bei der neuen Inneneinrichtung ist der neue Gasherd  bestimmt das Highlight, Aber auch neues Geschirr, in genügender Anzahl war notwendig.

Die Geschirrständer schaffen Platz. Aus den neuen, stilechten Tassen wird aber selten Kaffee getrunken…
Die neue Edelstahlspüle mit fliessend Wasser in Arbeitshöhe.
Jetzt können alle 24 Kids gemeinsam in der Küche essen!

Die Anschaffungen wurden komplett durch die Spenden vom Verkauf unserer leeren, dekorativen Kaffeesäcke und zustzliche Geldspenden unserer Kunden finanziert. Alle baulichen Maßnahmen wurden von den Eltren der Schulkinder an Wochenenden durchgeführt. Beim Kauf der Einrichtungsgegenstände waren Anjel und Romelia extrem sparsam. Hier wurde kein Cent verschwendet. Es ist sogar noch Geld übrig. Als nächstes wird ein kleiner Garten gemeinsam mit den Schülern angelegt, in dem eigenes Gemüse angebaut werden soll. Den Zaun, der diesen Garten vor den frei laufenden Kühen schützen soll, ist noch im Budget.

Wenn wir im September, bei unserem nächsten Besuch in La Palma sind, werden wir gemeinsam schauen, was als nächstes benötigt wird.