Schulprojekt in Ecuador. Abschnitt1 beendet

Anjel und Romelia, unsere Freunde und Kaffeeproduzenten aus La Palma, Ecuador schicken uns die ersten Bilder von unserem Schulprojekt im Dorf.

Nach der ersten Koordination und Planung begann der erste Bauabschnitt mit dem Bau eines Wasserspeichers, der heute die Wasserleitung der Schulküche speist.

Die undichte Aussenwand der Schulküche, in der auch gegessen wird, wurde erneuert. Jetzt zieht es hoffentlich nicht mehr.

Einige Eltern, die bei der Umsetzung mithalfen mit dem neuen Herd

Bei der neuen Inneneinrichtung ist der neue Gasherd  bestimmt das Highlight, Aber auch neues Geschirr, in genügender Anzahl war notwendig.

Die Geschirrständer schaffen Platz. Aus den neuen, stilechten Tassen wird aber selten Kaffee getrunken…
Die neue Edelstahlspüle mit fliessend Wasser in Arbeitshöhe.
Jetzt können alle 24 Kids gemeinsam in der Küche essen!

Die Anschaffungen wurden komplett durch die Spenden vom Verkauf unserer leeren, dekorativen Kaffeesäcke und zustzliche Geldspenden unserer Kunden finanziert. Alle baulichen Maßnahmen wurden von den Eltren der Schulkinder an Wochenenden durchgeführt. Beim Kauf der Einrichtungsgegenstände waren Anjel und Romelia extrem sparsam. Hier wurde kein Cent verschwendet. Es ist sogar noch Geld übrig. Als nächstes wird ein kleiner Garten gemeinsam mit den Schülern angelegt, in dem eigenes Gemüse angebaut werden soll. Den Zaun, der diesen Garten vor den frei laufenden Kühen schützen soll, ist noch im Budget.

Wenn wir im September, bei unserem nächsten Besuch in La Palma sind, werden wir gemeinsam schauen, was als nächstes benötigt wird.

Neue Ernte in Mae u Mong schon wieder angelaufen

  • Jürgen Wittmann, von Mystic Hilltribe Thailand:
    Mittlerweile sind die Ernten bei all unseren Partnern in Thailand im vollen Gange und auch in dem von uns aufgebauten „Kaffeedorf Mae u Mong“ widmet sich die kleine Gemeinschaft wieder voll der Handpflückung der reifen Kaffeekirschen und bereiten diese sehr akribisch bis hin zum fertigen Rohkaffee auf. Es ist jedes Jahr aufs neue einfach herrlich zu sehen und zu erleben wie der lange Weg des Kaffees beginnt und man bereits hier viel Einfluß auf Qualität, usw. nehmen kann…

Aktueller Status unseres Schulprojektes in Ecuador

Spannenderes gibt es heute von Ecuador zu berichten. Anjel schickte uns aktuelle Photos vom Bau einer Zisterne für unser Schulküchen-Projekt im Dorf von Anjel und Romelia Jimenez, unserer Produzentenfamilie aus dem Dorf „La Palma“.

Für die Wasserversorgung der neuen Küche wird ein Druckbehälter auf einer Säule errichtet. Wir freuen uns zu sehen, wie sehr die Väter der Schulkinder, neben Ihrer harten Arbeit auf deren Fincas, aktiv mithelfen. Diese Eigenleistung war unsere Voraussetzung für das Projekt.

Die Umsetzung des Projektes wird von den Eltern getragen, wir bezahlen die Baumaterialien und deren Transport. Bis jetzt konnten wir 1500 Euro Spendengelder an Anjel überweisen, der die Finanzen und die Umsetzung überwacht. Für 2017 sind noch mal 1500Euro an Spenden von unserer Seite geplant.

Schulprojekt in Ecuador – Ausgangsbasis

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Zusammen mit Anjel und Romelia planen wir in den nächsten 2 Jahren die Schulküche mit Spendengeldern (Kaffeesackverkauf, private Spenden von Kunden und uns) zu modernisieren. Dazu erklärten wir den Schülern was wir vorhaben, was unser „Talhão Kids Schulprojekt“ bedeutet, und dass es gilt diese tolle Natur zu schützen, die die Grundvoraussetzung für den hier wachsenden Kaffee und ihr Leben ist. Wir erfahren, dass alle Eltern der 24 Kinder der Schule in La Palma Kaffee anbauen, was unser Schulprojekt noch mehr mit dem Kaffee hier verbindet. Vielleicht können wir in Zukunft auch andere Produzenten hier im Tal finden.

Zusammen mit dem Küchenteam (zwei Mütter der Schüler) diskutieren wir an Ort und Stelle, an was es der Schulküche fehlt. Eigentlich an allem. Neben festen Wänden, einem dichten Dach, einer Spüle und Geschirr, sind neue Bänke und ein zusätzlicher Esstisch unabdingbar, damit alle Kinder auch sitzen können. Anjel und Romelia erklären sich erneut bereit das Küchenprojekt zu managen und vereinbaren eine Versammlung mit den Eltern der Kinder für kommenden Samstag. Ihre Kinder Natalie und Nixon sind beide hier zur Schule gegangen und so ist es schön, dass sie durch unser Projekt der Schule etwas ihrer Dankbarkeit zurückgeben können. Die Planung ist, dass wir, die Dauner Kaffeerösterei, die finanziellen Kosten für die Materialien (3000$ in 2016 und 2017) durch Spenden tragen und die Eltern in Eigenleistung die Baumaßnahmen durchführen. Alles hört sich sehr gut umsetzbar an.

Kaffeereise nach Ecuador Tag 6

Tag 6 La Palma und das Talhão Kids Schulprojekt.

Cui in La Palma Hario V60 in La Palma

Das Cui von gestern hat die Nacht mariniert, wird erst am Spieß gegrillt, anschließend aber nochmal kross gebraten. Dazu gibt es Rotkohl, zerstoßene Kochbananen und Reis. Ein leichtes Frühstück für den Start in den Tag. Ein unglaublicher Aufwand am Morgen, der hier aber wohl normal ist. Thomas unterstützt das mit einem peruanischem Blend in der Hario V60. Wir mahlen uns Caturra 2015 von Anjel und Romelia für die FrenchPress.

Fermentationsversuche Honey Process Versuche

Gemeinsam gehen wir ins Trockenzelt und diskutieren die Fermentations- und Trockenversuche, die Thomas bei seinem Besuch hier im August begonnen, und die Anjel und Romelia fortgeführt haben. Die Honey und Natural Muster sehen sehr vielversprechend aus. Übermorgen werden wir diese in Zumba rösten und verkosten.

Talhao Partner Ecuador Talhao Partner Ecuador

Die Gruppenphotos 2016 machen wir im Hof vor der atemberaubenden Kulisse, bevor es wieder den Berg rauf zur Schule geht.

Schulkalsse La Palma Schulklasse La Palma

Die Lehrerin bittet uns vor die Klasse und wir stellen uns vor. Zusammen mit Anjel und Romelia planen wir in den nächsten 2 Jahren die Schulküche mit Spendengeldern (Kaffeesackverkauf, private Spenden von Kunden und uns) zu modernisieren. Wir erklären den Schülern was wir vorhaben, was unser „Talhão Kids Schulprojekt“ bedeutet, und dass es gilt diese tolle Natur zu schützen, die die Grundvoraussetzung für den hier wachsenden Kaffee und ihr Leben ist. Wir erfahren, dass alle Eltern der 24 Kinder der Schule in La Palma Kaffee anbauen, was unser Schulprojekt noch mehr mit dem Kaffee hier verbindet. Vielleicht können wir in Zukunft auch andere Produzenten hier im Tal finden.

Schulküche La Palma Team der Schulküche

Zusammen mit dem Küchenteam (zwei Mütter der Schüler) diskutieren wir an Ort und Stelle, an was es der Schulküche fehlt. Eigentlich an allem. Neben festen Wänden, einem dichten Dach, einer Spüle und Geschirr, sind neue Bänke und ein zusätzlicher Esstisch unabdingbar, damit alle Kinder auch sitzen können. Anjel und Romelia erklären sich erneut bereit das Küchenprojekt zu managen und vereinbaren eine Versammlung mit den Eltern der Kinder für kommenden Samstag. Ihre Kinder Natalie und Nixon sind beide hier zur Schule gegangen und so ist es schön, dass sie durch unser Projekt der Schule etwas ihrer Dankbarkeit zurückgeben können. Die Planung ist, dass wir, die Dauner Kaffeerösterei, die finanziellen Kosten für die Materialien (3000$ in 2016 und 2017) durch Spenden tragen und die Eltern in Eigenleistung die Baumaßnahmen durchführen. Alles hört sich sehr gut umsetzbar an.

Röstversuche auf der Finca Erste Röstmuster

Am Nachmittag werden auf der Finca verschiedene Kaffeeproben geröstet. Thomas hat seine „Röstbiene“ nebst Kühlvorrichtung und Notebook mitgenommen, um Anjel und Romelia etwas mehr über das Rösten zu zeigen. Romelia, die sonst in der Pfanne über dem Feuer röstet, ist über das HighTech Equipment erstaunt. Das Interesse ist groß und alle können es nicht abwarten, die Muster zu probieren.

Aussenbüro Rohkaffee/Pergamino Einlieferungsbeleg

Derweilen habe ich ein kleines Büro eingerichtet, wo ich die letzten Tage für den Blog zusammenfasse, Photos sichere und die Erntedaten der Saison 2016 dokumentiere und analysiere. Mit Telefonnetz ist hier aber nichts. Thomas wandert 3 Stunden zum anderen Hügel und wieder zurück um einen wichtigen Anruf zu tätigen, und bringt uns tolle Fotos mit.

Da wir morgen schon wieder die Finca zusammen mit Anjel und Romelia Richtung Zumba verlassen, besprechen wir am Abend noch alle Fragen um die Erntemengen, Preise und die Planungen für das kommende Jahr. Wir wollen morgen noch unbedingt die anstehenden Erweiterungs- und Baumaßnahmen auf der Finca diskutieren, um für die Zukunft höhere Effektivität und konstante Produktqualität gemeinsam sicherzustellen.