Talhão® Partner

Auf den Reisen zu unseren Partner-Plantagen haben wir gemeinsam mit den Farmern einzigartige Parzellen/Lagen ausgewählt und diese in unserer Talhão® Plantagenselektion zusammengestellt.
Talhão®  steht für kontrollierten Anbau, Herkunft und Qualität durch uns persönlich. Durch regelmäßige Besuche unserer Partner vertiefen wir die Zusammenarbeit und arbeiten an gemeinsamen Zielen:

Brasilien Fazenda Caxambu

Brasilien Fazenda Passeio

Indien Kelagur Estate

Ecuador Anjel & Romelia

Thailand Familie Laolee

Peru Finca Churupampa

Mexico Cacalotepec

Talhão® Partner Logo

Schulprojekt in Ecuador – Ausgangsbasis

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Zusammen mit Anjel und Romelia planen wir in den nächsten 2 Jahren die Schulküche mit Spendengeldern (Kaffeesackverkauf, private Spenden von Kunden und uns) zu modernisieren. Dazu erklärten wir den Schülern was wir vorhaben, was unser „Talhão Kids Schulprojekt“ bedeutet, und dass es gilt diese tolle Natur zu schützen, die die Grundvoraussetzung für den hier wachsenden Kaffee und ihr Leben ist. Wir erfahren, dass alle Eltern der 24 Kinder der Schule in La Palma Kaffee anbauen, was unser Schulprojekt noch mehr mit dem Kaffee hier verbindet. Vielleicht können wir in Zukunft auch andere Produzenten hier im Tal finden.

Zusammen mit dem Küchenteam (zwei Mütter der Schüler) diskutieren wir an Ort und Stelle, an was es der Schulküche fehlt. Eigentlich an allem. Neben festen Wänden, einem dichten Dach, einer Spüle und Geschirr, sind neue Bänke und ein zusätzlicher Esstisch unabdingbar, damit alle Kinder auch sitzen können. Anjel und Romelia erklären sich erneut bereit das Küchenprojekt zu managen und vereinbaren eine Versammlung mit den Eltern der Kinder für kommenden Samstag. Ihre Kinder Natalie und Nixon sind beide hier zur Schule gegangen und so ist es schön, dass sie durch unser Projekt der Schule etwas ihrer Dankbarkeit zurückgeben können. Die Planung ist, dass wir, die Dauner Kaffeerösterei, die finanziellen Kosten für die Materialien (3000$ in 2016 und 2017) durch Spenden tragen und die Eltern in Eigenleistung die Baumaßnahmen durchführen. Alles hört sich sehr gut umsetzbar an.

Kaffeereise nach Ecuador Tag 8

28. September 2016

Tag 8 Verkostungen in Zumba und Abschied.

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Das Panorama aus unserem Hotelzimmer im „San Luis“ in Zumba ist wieder gigantisch. Wir sind früh bei der ACRIM um noch die Proben zu rösten, die letzte Nacht mit Kurier aus dem 10 Stunden entfernten Catamayo kamen. Dort hat die Dachkooperative FAPECAFES unseren Kaffee dieses Jahres schon im Lagerhaus. Man hatte vergessen Proben in Zumba zu lassen und so kommen 1kg wieder zurück.

App

https://youtu.be/5s6TMW7unco

Thomas schmeißt wieder den Probenröster an und wir machen uns an die Verkostung von jetzt insgesamt 16 Mustern.

App

https://www.youtube.com/watch?v=Kf0PZsgtwFw

​Wir sind extrem zufrieden mit den Qualitäten unserer Partien. Auch die Versuche, die Thomas mit Anjel auf der Finca durchgeführt hat, zeigen gute Ergebnisse.

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Wir sitzen noch lange mit Anjel, Romelia und Vicente Troya, dem Manager der Kooperative und diskutieren die Versuchsergebnisse, und wie wir evtl. die Qualitäten im kommenden Jahr noch weiter steigern können. Auch planen wir die Mengen und Vorfinanzierungen für die Ernten in 2017. Dann werden wir wieder einen kompletten Container mit ca. 100 Sack von der Kooperative ACRIM kaufen.

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Noch ein Abschlussphoto mit Familie Troya. Vicentes Sohn bekommt das letzte Talhão Kids Shirt, in dass er noch reinwachsen muss. Mal sehen ob es nächstes Jahr passt.

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Es heißt jetzt letzten Endes Abschied nehmen von allen Freunden der Kooperative und vor allem von Anjel und Romelia. Es war wieder eine tolle Zeit mit Freunden, in der wir viel bewegt und für die Zukunft angestoßen haben. Wir versprechen uns im nächsten Jahr wieder hier zu sein und die Tränen von Romelia sprechen für sich. Wir leben zu weit auseinander.

Es geht in 6 Stunden per Bus nach Vilcabamba. Am kommenden Morgen nehmen wir das Shuttle nach Cuenca und dann mit dem Bus weiter über Riobamba nach Baños. Bustransfer 12 Stunden. Gähn.

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Hier verbleiben wir noch mit Thomas, der anschließend nach Kolumbien weiterreist um dort seine Zelte abzubrechen. Wir finden in diesem kleinen, touristischen Städtchen noch tolle Kaffeebars mit fantastischen Kaffees und allen Zubereitungsmethoden. Die Kaffeeszene im Ecuador startet durch.

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In Baños folgen noch viele Diskussionen über die vergangenen Tage und wir planen unser nächstes Projekt in Mexico für März 2017. Und vielleicht kommt noch was in Peru auf uns zu. Wiedersehen werden wir Thomas dann in der Eifel. Hoffentlich bald…

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Auf Wiedersehen Ecuador, auf Wiedersehen Anjel und Romelia

Kaffeereise nach Ecuador Tag 7

Tag 7 Abschied von La Palma und Verkostungen in Zumba.

Brathuhn zum Frühstück Cold Brew Dripper Marke TP

Leichte Kost zum Frühstück sind wir ja jetzt gewöhnt. Daher bereitet uns Romelia Brathuhn mit Pommes, Linsen und frischer Mayonnaise für den vor uns liegenden Tag. Den ColdBrew der Nacht verfeinert Thomas mit Limone und Panela (Rohrohrzucker von der Finca).

Planungen am Fermentationsbecken Im Trockenzelt

Es gibt noch viel zu besprechen, bevor die Koffer wieder gepackt werden. Beim fast fertig gestellten Fermentationsbecken machen wir Ablaufplanungen für die nächste Saison. Hier kann viel an Effektivität bei der Aufarbeitung der geernteten Kaffeekirschen optimiert werden. Auch diskutieren wir, dass die Einstellungen am Entpulper (zum Abtrennen des Fruchtfleisches) verändert werden müssen. Zu viele der großen Kaffeekirschen werden beim Prozess beschädigt, so dass sie später aussortiert werden müssen. Ein zweiter Entpulper mit Größenvorsortierung der Kirschen  würde sich hier in einer Erntesaison amortisieren.
Im Trocknungszelt wird in den Spitzenzeiten mehr Fläche benötigt, so dass zusätzliche Ebenen sehr hilfreich wären. Für die Zukunft sind hier viele Projekte möglich.

Erste Blüten am Catimor Catimor (groß) und Caturra (klein)

In den Feldern fangen schon die Catimor Kaffeebäume an zu blühen. Hier beginnt die Fruchtentwicklung für die Ernte 2017. Thomas zeigt und den Blattunterschied zwischen Catimor (große Blätter, da diese Varietät Einflüsse vom Robusta hat) und der edleren Caturra Sorte mit kleinen Blättern.

Abschied mit Ausblick Abschied mit Ausblick

Dann heißt es Abschied nehmen von diesem unfassbar schönen Fleckchen Erde. Schön das Anjel und Romelia noch mit nach Zumba kommen und mit uns die Muster rösten und Verkosten wollen.Da fällt der Abschied nur halb so schwer.

App

https://youtu.be/3mWr55tWqco

Mit dem Pickup des Neffen von Anjel geht es wieder 2 Stunden nach Zumba. Bei unserer Partnerkooperative ACRIM beginnt Thomas gegen 15.00Uhr mit dem Rösten der Proben auf dem Probat Probenröster. Bis zum Dunkelwerden läuft der Röster unermüdlich. Einige Röstungen werden wiederholt, da Thomas damit nicht zufrieden ist. Heike und ich bereiten mit Wilfrido Abad, dem Cupper der ACRIM die Proben auf (wiegen, schälen, sortieren) und bereiten die ersten Verkostungen vor (abwiegen, mahlen).

Thomas am Probat Probenröster Die letzten Röstungen des Tages

Die ersten Verkostungen fangen dann um 18.30Uhr an. Da insgesamt 19 Muster zu beproben sind, müssen heute noch 7 auf den Tisch. Der Rest folgt dann morgen. Das Koffein hält uns wach. Schwieriger ist es anschließend noch ein Restaurant zu finden, wo wir mit Anjel, Romelia und Natalie (die über die Woche in Zumba wohnt und zur Schule geht) den Tagesabschluß machen. Das Essen überzeugt nicht. Nach den tollen frischen Mahlzeiten auf der Finca sind wir doch sehr verwöhnt.

Und jetzt noch Verkosten Wilfriedo der ACRIM Cupper unterstützt uns